Im Zwist mit dem Schweinehund

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Wie sich Gewohnheiten ablegen lassen

Es ist vielleicht das unliebste Tier der Deutschen: der Schweinehund. Mit diesem Fabelwesen bezeichnen wir all jene Verhaltensmuster, die uns zwar auf der einen Seite lästig sind, die wir aber dennoch aus Komfort weiter betreiben.
Dazu gehört etwa die eigentlich verhasste Ruhe auf dem Sofa nach einem langen Arbeitstag oder das morgendliche Croissant mit Nussnugatcreme – aber kein Verdruss, denn auch die hartnäckigsten Marotten lassen sich ändern.

Warum fällt die Entscheidung bloß so schwer? Was die vernünftige Wahl wäre, wissen wir natürlich alle!

Was Hänschen nicht lernt, muss Hans eben lernen

„Es ist einfach zu schwierig“. Mit diesem Satz speisen viele Menschen sich einfach ab. Oder sie fangen morgen an. Aber leider schiebt sich dieser Beginn mit Training oder gesünderem Lebenswandel nur immer weiter in die Zukunft. 
Dabei gibt es viele gute Gründe, um besser zu leben. Nur der erste Schritt fällt schwer, weil wir uns eben in unseren Gewohnheiten festgefahren haben und das Problem ist dadurch nicht nur mental, sondern wirklich körperlich. Die hormonellen Signale unseres Körpers können uns in Suchtspiralen hineintreiben und das gilt ebenso für träges Verhalten nach einem schlauchenden Tag im Büro, wie auch für das gute Gefühl beim Genuss eines Stück Kuchens. Aber hier kommt die gute Nachricht: Dieser Mechanismus ist auch gültig für die morgendliche Joggingrunde oder eine ausgewogene und stärkende Mahlzeit – es ist eine Frage der Umgewöhnung. 
Hier ist der richtige Kampfgeist gefragt, denn die ersten Wochen sind eine Bewährungsprobe. In dieser Zeit müssen Gewohnheiten regelrecht geschmiedet werden. Dabei hilft es, sich feste Pläne zu mache und diese auch einzuhalten, das klappt besonders gut mit Verabredungen.
Wer gemeinsam zum Sport geht oder mit Partner oder Partnerin gesünder essen will, der hat mehr Gründe, sich auch an die Pläne zu halten. 
Auch Apps können dabei helfen, denn die beständigen Erinnerungen machen aus der täglichen Sporteinheit ein Spiel. Wie gut kann ich werden? Wie viele Punkte kann ich sammeln? Das mag simpel klingen, aber diese Gamification (etwas zu einem Spiel machen) spricht im Gehirn die richtigen Bereiche an. Dies kann dann eine sprichwörtlich positive Suchtspirale auslösen.
Wirklich dauerhaft gelingen kann das natürlich nur, wenn das Essen schmeckt, die Bewegung reizt und der Sport Spaß macht. Es ist lohnend, sich über die Strategie Gedanken zu machen. Manche Leute lieben mediterranen Salat und hassen Obst oder können dem Laufen nichts abgewinnen, aber blühen im Wasser auf.
Ebenso gut funktioniert sogenannter Eu-Stress (eine positive Belastung). Dabei setzt man sich prophylaktisch Ziele und schreibt sich beim 10km-Lauf ein oder holt den eigentlich zu kleinen Bikini für den Strandurlaub wieder aus dem Schrank.
Schon kleine Veränderungen können große Wirkung zeigen, wenn sie sich erst einmal entfalten dürfen. Wer einmal die Treppe statt der Rolltreppe nimmt, hat wenig gewonnen. Doch solche kleinen Bausteine summieren sich und bald schon kommt einem die Rolltreppe albern vor. Warum nicht kurze Strecken mit dem Rad fahren oder beim Podcasthören durch das Niendorfer Gehege joggen? Bald schon stellen Körper und Geist sich um und was einst schwerfiel, geht in Fleisch und Blut über.

Jeder Tag ist ein guter erster Tag für ein gesünderes Leben

Anfangen und Dranbleiben – das sind die Erzfeinde des Schweinehundes und die liegen für jedes Ziel in greifbarer Nähe. Wie genau das funktioniert und welche Tipps wir für einen gesunden Lebenswandel noch geben können, verraten wir gerne auf Nachfrage!
Mit Erfahrung und Leidenschaft stehen wir an der Seite unserer Kunden und finden gemeinsam einen Weg zu mehr Gesundheit und einem positiven Bewusstsein.

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