Yoga

Father with daughter practice yoga. Vector illustration

Perfekt für die dunkle Jahreszeit 

Die dunkle Jahreszeit kann uns sowohl mental als auch körperlich ziemlich zusetzen. Die Tage werden kürzer und kälter, sodass es verlockend ist, sich auf das Sofa zu verkriechen. Doch dies ist ein Fehler, denn die Laune wird abfallen. Dazu werden sich Müdigkeit und Antriebslosigkeit gesellen. Es ist wichtig, sich zu bewegen und das Immunsystem zu unterstützen und zu stärken. Yoga eignet sich perfekt für die dunkle Jahreszeit. Was sich genau dahinter verbirgt, welche Vorteile es hat und welche verschiedenen Arten es gibt, wird nachfolgend erläutert.

Ideal für Herbst und Winter 

Der Sommer war wunderbar, doch nun im Herbst werden die Tage kürzer und die Temperaturen sinken. Es wird ungemütlicher und viele haben keine Lust mehr, draußen Sport zu treiben. Doch dies ist kein Grund, körperlich völlig inaktiv zu werden und sich auf die Couch zu verkriechen. Die dunkle Jahreszeit ist ideal, um Yoga anzufangen. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, den Körper, die Seele und den Geist durch Meditation, Konzentration, bewusste und tiefe Atmung sowie langsame, fließende Bewegungen miteinander zu verbinden. Yoga umfasst körperliche und geistige Übungen, die dabei helfen, das Gleichgewicht zu finden.

Welche Vorteile hat Yoga?

Yoga fördert die Gesundheit, erhöht das Wohlbefinden und sorgt für eine innere Harmonie. Durch Entspannung und Meditation werden die Geisteszustände harmonisiert, was zu einem zufriedeneren und glücklicheren Leben führt. Da der Körper entspannt, kommt auch der Geist zur Ruhe. Stress und Anspannung lassen sich kontrollieren und verringern. Dies gilt sowohl körperlich als auch geistig-seelisch. Gleichzeitig werden Sie lebensfroher und energischer, da Bewegung Stresshormone abbaut und den Endorphinspiegel und somit die Laune ansteigen lässt. Yoga kann zu einem gesunden, erfüllten Leben führen. Es stärkt zudem das Immunsystem, kann also dabei helfen, winterliche Erkältungen zu vermeiden. Yoga stabilisiert den Kreislauf und die Herzfunktion, da es den Blutdruck senkt, unterstützt die Verdauung und hilft bei Schlafstörungen. Es mindert Verspannungen, führt zu stärkeren und flexibleren Muskeln und wird daher u.a. für Menschen mit Rückenbeschwerden wie Bandscheibenvorfällen empfohlen.

Unterschiedliche Yoga-Arten

Es gibt verschiedene Yoga-Arten, die alle den gleichen Ursprung haben, allerdings auf unterschiedliche Weise durchgeführt werden. Yoga kann jeder praktizieren, unabhängig vom Alter, Gesundheitszustand und Kondition oder Vorkenntnissen. Die bekanntesten Yoga-Arten sind:

Hatha-Yoga

Das Hatha-Yoga eignet sich für Anfänger. “Ha” steht für Sonne und “tha” für Mond, sinnbildlich für Körper und Seele. In den Übungen geht es darum, beides miteinander zu verbinden. Bei dieser Yoga-Form sind keine Vorkenntnisse nötig.

Kundalini-Yoga

Das Kundalini-Yoga ist dynamischer und eignet sich für Geübtere. Hier geht es um eine gezielte Meditation, bewusste Atemübungen und Bewegungsabläufe, um den Körper, Geist und die Seele zu vereinigen.

Astanga-Yoga

Das Astanga-Yoga ist powergeladen, da die Übungen schnell hintereinander durchgeführt werden. Es eignet sich für Aktive und Sportler, die fit werden und ihre Ausdauer und Kondition verbessern möchten.

Ayur-Yoga

Das Ayur-Yoga entspricht grundsätzlich dem Hatha-Yoga – allerdings unter ayurvedischen Gesichtspunkten. Das Temperament und die Konstitution des Übenden werden hier berücksichtigt.

Zusammenfassung

Yoga tut gut – und zwar dem Körper, dem Geist und der Seele, es eignet sich besonders für die dunkle Jahreszeit. Es kann die Lebensqualität verbessern. Die Übungen steigern die Vitalität und helfen dabei, zufriedener, gelassener und glücklicher zu werden. In den Grundsätzen der verschiedenen Yoga-Arten ist die Harmonie zwischen der Atmung und Bewegung stets ein wichtiger Faktor. Die Unterschiede sollte jeder selbst herausfinden. Während die einen Übungen etwas kraftvoller sind und Körperbeherrschung bedürfen, eignen sich andere wiederum gut für Anfänger.

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